Swing division

Die Formation „Swing Divison“ besticht durch ihren charakteristischen Sound, der durch die Kombination von Flöte und Trompete zustande kommt. Das Rhythmus-Trio bietet dazu eine ideale Grundlage.
Im Mittelpunkt stehen bekannte Jazzstandards, die durch die eigenen Arrangements in einem neuen Gewand erklingen. Swingende und latainamerikanische Rhythmen sorgen für grosse Abwechslung.

Dirk Raufeisen zählt zu den besten und vielseitigsten Musikern in Europa. 1966 in Hanau/Main geboren, kam er durch seinen Vater Lothar schon in frühester Kindheit mit Musik in Berührung. Mit 6 Jahren begann er, Gitarre zu spielen. Danach folgten Klavier, Bass und Schlagzeug. Dirk arbeitete im Laufe der Jahre mit weltbekannten Jazzgrößen zusammen. Sein musikalischer Stil ist geprägt durch technische Perfektion, Gefühl für Melodien und enormer Spielfreude. All das kommt besonders gut zur Geltung in seinem Solo-Programm „Von den Beatles bis zu Oscar Peterson“.  Zahlreiche Radio- und Fernsehsendungen legen Zeugnis ab von seinem Können. 2011 gründete er in Bern zusammen mit seinem Manager Walter Däppen die „Dirk Raufeisen Singers“.

Götz Ommert, 1960 in Frankfurt/Main geboren, studierte klassischen Kontrabass am Dr. Hoch´s Konservatorium in Frankfurt. Er ist in einer vom Elternhaus geprägten Musikwelt aufgewachsen. Sein Vater, Horst Ommert, war engagierter Pianist in der Frankfurter Jazz-Szene der 50iger Jahre. Im Alter von 6 Jahren erhielt Götz Klavierunterricht. Mit 17 Jahren interessierte ihn der E-Bass, und er spielte den ersten öffentlichen Auftritt mit seinem Vater und seinem Bruder Heiko am Saxophon. Kurz darauf wechselte er zum Kontrabass. Seine Professionalität und seine aussergewöhnliche Spieltechnik machen ihn zu einem der meist gefragten Kontrabassisten der deutschen Jazzszene.

Gregor Beck wurde am 26.04.1958 in Ravensburg geboren. Als Neunjähriger begann er Gitarre zu spielen, bevor er mit 17 Jahren zu „seinem“ Instrument wechselte. Sogleich konnte er in einer Country & Western / Rock- Band Banderfahrung sammeln und nahm Unterricht im Musikhaus Lange (Ravensburg) bei Giovanni della Monica, der ihn innerhalb eines Jahres auf sein Musikstudium am Augsburger Leopold-Mozart-Konservatorium vorbereitete. 1981 legte er dort sein Examen als Orchestermusiker und Musiklehrer ab. Gregor Beck gehört mittlerweile zu den angesehensten Schlagzeugern Europas. Durch zahlreiche Tourneen in Europa, Nordamerika (über 30 mal) und Fernost, TV-Auftritte, Rundfunk-Mitschnitte, Jazz-Cruises, sowie die Teilnahme an bekannten Jazzfestivals hat er sich einen Namen gemacht. Seine Art zu spielen, die einerseits durch Drive und spektakuläre Technik, andererseits durch einen ungemein swingenden und einfühlsamen Stil besticht, erinnert an Becks große Vorbilder: Big Sid Catlett, Jo Jones, Gene Krupa und Buddy Rich.

Stephanie Wagner studierte klassische Flöte und Jazz-Querflöte an der Musikhochschule Mainz und als Stipendiatin am renommierte “Berklee College of Music” in Boston/USA. Sie arbeitete als Dozentin für klassische und Jazz-Querflöte einige Jahre an der Musikhochschule Mainz. 2009 war sie mit den “Söhnen Mannheims” und Xavier Naidoo auf Tournee. Mit ihrem Quintett „Stephanie Wagners Quinsch“ zählte Stephanie Wagner 2010 zu den Preisträgern im Wettbewerb der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz (LAG Jazz RP). 2011 erhielt sie den Jazzpreis der Stadt Worms als herausragende Instrumentalistin auf hohem technischem Niveau, sowie für ihre innovative Arbeit in unterschiedlichen Formationen, in denen sie ihre Persönlichkeit unüberhörbar einbringt.

Colin Dawson begann im Alter von 10 Jahren mit klassischem Trompetenunterricht; von 1976 bis 1979 wurde er am Newcastle College of Arts and Technology weiter ausgebildet. Beim New Orleans Jazz & Heritage Festival hatte er 1977 einen ersten Auftritt; 1978 gab ihm Jabbo Smith in New Orleans Trompetenstunden. Dort spielte er später mit Kid Thomas Valentine und Preston Jackson. 1979 begann er seine Karriere als professioneller Jazztrompeter; mit der Band von Sammy Rimington spielte er im selben Jahre seine erste Langspielplatte ein. Ein Jahr später folgte das erste Album seiner eigenen Band, das im Londoner 100 Club aufgenommen wurde. 1984 gründete er die Onward Band, mit der er fünf Jahre lang auftrat.
Seit 1988 ist er Mitglied der Allotria Jazzband, für die er auch arrangierte. Er konzertierte mit vielen Gaststars wie mit Ray Brown, Benny Waters, Clark Terry, Buddy DeFranco und unternahm zahlreiche internationale Tourneen als Solist. 1998 veröffentlichte er mit dem Pianisten Bernd Lhotzky die CD Sophisticated. Er hat auch mehrere Alben als Mitglied des Quartetts Echoes of Swing (mit Lhotzky, Chris Hopkins und Oliver Mewes) eingespielt. Weiterhin arbeitete er mit Alexander’s Swing-Machine (2001) und den European Jazz Giants (2002). Tom Lord verzeichnet 41 Aufnahmen zwischen 1979 und 2016. Er gehörte auch zu den Red Hot Hottentots aus Frankfurt.